Nimm den schweren Weg und führe ein einfaches Leben!

Jeder kennt bestimmt das Sprichwort „Aller Anfang ist schwer“ dabei ist nicht der Anfang schwer, sondern der Prozess des anfangen selbst.

Natürlich bilden sich auch nach dem Start gewisse Probleme mit welchen man zu kämpfen hat, aber der schwerste Teil wäre mit dem Start schon geschafft. Doch warum genau ist das starten so schwierig?

Sagen wir du hast beim Basketball spielen mit deinen Freunden gemerkt, wie gut dir der Sport doch wirklich tut, und meldest dich anschließend im Fitnessstudio an. Du hast am nächsten Montag genug Zeit, um deinem ersten Training nachzugehen, aber hast von deinen Freunden gehört das am Montag jeder dort ist, um Brust zu trainieren, was auch dein Plan war. Also suchst du nun Ausreden um nicht ins Gym gehen zu müssen wie: „Jeder wird heute dort sein und es wird zu voll“

Diese eine Entscheidung mag zwar im ersten Moment nicht wie viel wirken, doch es wird immer schwieriger zu gehen. Dein Gehirn trimmt dich darauf es so einfach wie möglich für deinen Körper zu machen und du umgehst diesen Überlebensinstinkt nur mit dem strikten Starten deiner Sache. Sei es das erste Mal trainieren gehen, oder deinen eigenen Blogpost zu verfassen. Die sogenannte „Resistenz“ welche du täglich bis zu 100x antriffst, ist ein direkter Befehl vom Gehirn, welcher dich daran hindern soll gewisse Beanspruchungen nachzugehen. Der Wecker klingelt um 7Uhr morgens und du drückst auf Snooze, jeder kennt das. Es ist natürlich viel einfacher im Bett liegenzubleiben, als in das kalte Zimmer aufzuspringen und sich fertig zu machen. 

Doch genau darin liegt der Knackpunkt. Wichtig zu wissen ist das je größer die Resistenz ist die eine Sache zu starten, desto größer ist dein persönlicher Wachstum. An der Stelle würde ich gerne Conor McGregor zitieren: „You have to get used to do the stuff that makes you feel uncomfortable to feel comfortable“

Sieh also diesen Widerstand als etwas Positives und führe dir vor Augen das der Akt der Selbstdisziplin dich auf lange Sicht nach vorne bringt. Dabei ist zu empfehlen immer einer Sache nachzugehen und nicht direkt einen 7Schritte Plan um motivierter zu werden. Denn in den meisten Fällen nehmen wir uns auch einfach viel zu viel vor, ohne überhaupt einen von unseren Plänen in Angriff genommen zu haben. Denn konzentriert man sich darauf zwei Hasen gleichzeitig zu fangen, fängt man gar keinen.

Was ich damit sagen will ist, dass man zuerst einen Grund braucht, welcher dein „Warum“ ist um eine Sache durchzuziehen. Du brauchst zwingend ein „Warum“ um eine gewisse Sache zu starten und auch durchzuziehen, denn ohne ein Ziel, welches du verfolgst, verrennst du dich schnell in der Frage warum du überhaupt gestartet hast. 

In der heutigen Zeit wird dieses Problem auch immer größer, da wir dank der Technologie Zugriff auf jegliche Informationen haben, die wir benötigen. Warum also noch Bücher lesen oder in der Schule aufpassen? Dazu kommt noch, dass so gut wie jedes Restaurant heutzutage über einen Lieferservice verfügt, warum also noch ins Restaurant fahren und sich unnötig bewegen? Diese Liste lässt sich auch noch um ein paar weitere Zeilen aufstocken, doch ich denke die Message ist angekommen. 

Warum also ist es so schwierig etwas zu starten und selbst disziplinierter zu sein? Nun um das auf einen Punkt zu bringen, der Mensch gewöhnt sich immer mehr daran der schnellen Befriedigung hinterherzujagen und lässt immer mehr die Langzeiteffekte aus, welche sich positiv auf das Leben auswirken, wenn man diszipliniert genug ist, diesen nachzugehen. Deshalb ist es auch so schwer aus dem einfachen Alltag mehr herauszuholen und seiner Leidenschaft nachzugehen, denn ohne zu wissen was nach langer und harter Arbeit passiert, wollen wir gar nicht erst anfangen und dranbleiben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.